Marcel Riedel bei Kundenberatung

Was macht ein Versicherungsmakler?

veröffentlicht um 5:00 am 12. April 2021

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag ganz anders anfangen. Nämlich mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Versicherungen und Versicherungsmaklern. Aber ich denke, das ist genau der falsche Weg, um zu erklären, was ein Versicherungsmakler macht. Wir sind nicht für die wenigen schwarzen Schafe verantwortlich, die es sicherlich auch in unserer Branche gibt. Vielmehr sind wir stolz auf unsere Aufgaben: Menschen Sicherheit, Vertrauen und Zuverlässigkeit bieten.

Wenn man Leute auf der Straße fragen würde, was ein Versicherungsmakler so tut, käme als häufigste Antwort wahrscheinlich: Versicherungen verkaufen. Natürlich ist die Vermittlung von Versicherungsverträgen auch ein Teil unserer Tätigkeit. Dazu kommen aber noch viele andere, zum Teil wichtigere Aufgaben.

Aufgaben von einem Versicherungsmakler

An erster Stelle steht bei uns immer der Service gegenüber unseren Kunden. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:

  • die Risikoermittlung,
  • die Beratung und Betreuung sowie
  • die Unterstützung in Schadenfällen.

Risikoermittlung, Beratung und Betreuung

Beratungsgespräch Lukas GoorZur Risikoermittlung gehört es, dass ein Versicherungsmakler die persönliche Risiko- und Bedarfssituation eines Kunden gründlich erfasst und die Risiko- und Vorsorgesituation analysiert. Dabei berät er unabhängig und neutral, zeigt mögliche Leistungsverbesserungen oder auch Deckungslücken auf.

Ziel ist der individuell optimale Versicherungsschutz zum besten Preis-Leistungsverhältnis. Diesen ermitteln Versicherungsmakler aus einer Vielzahl von Gesellschaften und Angeboten. Da ein Versicherungsmakler unabhängig von Versicherungsgesellschaften arbeitet, kann er auf die ganze Breite der Versicherungsprodukte zurückgreifen, die am Markt verfügbar sind. Ganz egal welcher Versicherer diese anbietet.

Ein Versicherungsmakler betreut den Kunden über die gesamte Vertragsdauer. Das bedeutet auch, dass er Kunden proaktiv darauf hinweist, wenn bessere Tarife am Markt erhältlich sind, Verträge nicht mehr benötigt werden, Handlungsbedarf aufgrund geänderter Gesetzeslagen oder persönlicher Rahmenbedingungen etc. besteht. Auch trägt ein Versicherungsmakler dafür Sorge, dass den Risikoträgern wichtige Datenänderungen gemeldet oder Fristen eingehalten werden.

Unterstützung in Schadenfällen

Schadeningenieure vor EVK-Gebäude mit HelmenWesentlicher Teil der Arbeit ist die Hilfestellung bei der Regulierung von Schäden und bei der Durchsetzung von berechtigten Ansprüchen gegenüber dem Versicherer. Ein Versicherungsmakler nimmt die Schadenmeldung des Kunden entgegen, übernimmt die Kommunikation und die Korrespondenz mit den Schadenabteilungen der Versicherer, begleitet Klienten bei Vor-Ort-Terminen von Gutachtern und sorgt für eine möglichst reibungslose Abwicklung und zügige Regulierung des Schadens. Optimalerweise beschäftigt ein Maklerhaus dafür eigene Schadeningenieure. Die Schadenkosten werden dann in der Regel von der eigenen Versicherung oder der Versicherung anderer beteiligter Parteien im Rahmen des jeweilig versicherten Leistungsrahmens übernommen.

Halten wir also fest: Im Prinzip kanalisiert ein Versicherungsmakler das komplette Thema Versicherungen für den Kunden. Diese haben nur noch einen festen Ansprechpartner, an den sie sich mit allen Problemen oder Fragen wenden können und der sie umgekehrt proaktiv kontaktiert, wenn sich ihr Versicherungsschutz optimieren lässt. Komfortabel, oder?

 

Porträtbild Jutta Krämer

Die Autorin:

Jutta Krämer ist beim Enser Versicherungskontor zuständig für das Marketing und die Pressearbeit. Die gelernte PR- und Online-Redakteurin arbeitet seit 2015 für das Enser Versicherungskontor.

02938/9780-70, kraemer@evk-oberense.de