Ausbildungskoordinatorin mit Azubi bei Besichtigung

Azubis im Blick - Ein Interview mit unserer Ausbildungskoordinatorin Annika Vollmer

veröffentlicht um 8:00 am 25. Mai 2020

Beim EVK wird Ausbildung groß geschrieben. Jedes Jahr wird ein Ausbildungsplatz vergeben. Fachlich koordiniert wird dies seit Jahren von Annika Vollmer, die selbst auch schon ihre Ausbildung beim EVK absolviert hat. Im Interview spricht sie über ihre Aufgaben als Ausbildungskoordinatorin, ihre Highlights beim EVK und über Fehlerquellen beim Bewerbungsgespräch.

Stell dich mal kurz vor. Was sind Deine Aufgaben beim EVK?

Ausbildungskoordinatorin am ArbeitsplatzMein Name ist Annika Vollmer. Ich koordiniere den fachlichen Bereich der Ausbildung. 2011 habe ich selbst meine Ausbildung im Hause EVK begonnen und in 2014 abgeschlossen. Ich konnte somit eigene Erfahrungen sammeln. Nach Abschluss meiner Ausbildung habe ich neben meiner Tätigkeit als Sachbearbeiterin für den Bereich Gewerbe- / Industriekunden begonnen, mich selbst um die nachfolgenden Auszubildenden zu kümmern und diese möglichst ideal auf die Prüfung vorzubereiten.

Und was machst Du konkret als Ausbildungskoordinatorin?

Schulung Azubi mit AusbilsungskoordinatorinMeine Hauptaufgabe ist es, den betrieblichen Unterricht zu koordinieren. Hierbei achte ich darauf, dass die Themen aus der Berufsschule parallel auch im Betrieb vertieft werden. Ebenfalls simulieren wir mit unseren Auszubildenden in regelmäßigen Abständen Gespräche, die geplant, terminiert und durchgeführt werden müssen. Darüber hinaus überprüfe ich die in der Berufsschule durchgeführten Klausuren. Anhand der Ergebnisse plane ich die weiteren Schritte, zum Beispiel die Wiederholung einzelner Punkte im betriebsinternen Unterricht.

Wie verläuft die Ausbildung beim EVK?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie kann allerdings bei sehr guten schulischen Leistungen auf 2 ½ Jahre verkürzt werden. Die Auszubildenden durchlaufen, in Abstimmung an die schulischen Anforderungen, alle Abteilungen in unserem Haus. Den Anfang macht die Privatkundenabteilung. Dort werden die ersten Fähigkeiten im Bereich der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung sowie der Lebens- und Krankenversicherungen vermittelt. Nach ca. 1 ½ Jahren bis 2 Jahren wechselt der Auszubildende in die Abteilung der Erneuerbaren Energien. Hier lernt der Azubi alles Wichtige in Bezug auf die Absicherung von Photovoltaik- oder Windkraftanlagen und nimmt Ausschreibungen vor. Nach einem weiteren halben Jahr wechselt der Auszubildende in die Gewerbe-/ Industriekundenabteilung. Dort erfährt er viel über die betrieblichen Risiken, die Sicherungsvorschriften und auch über die Vermittlung der entsprechenden Produkte.

Während der gesamten Zeit werden unsere Auszubildenden in Kundentermine, Beratungsgespräche, Schadenbesichtigungen etc. eingebunden und sind auch vor Ort beim Kunden mit dabei.

Du hast selbst Deine Ausbildung beim EVK gemacht. Was hat Dich dazu bewogen, nach der Ausbildung hier zu bleiben?

Weiterbildung_AusbildungMich haben die besonderen Spezialisierungen sehr gereizt. In vielen Versicherungsagenturen oder anderen Maklerhäusern verarbeitet man das Standardprivatkundengeschäft und eventuell noch einige kleinere Gewerbekunden. Die Kombination aus Privatkunden, Gewerbe- und Industriekunden, aber auch die Anfragen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien bringen eine große Abwechslung mit sich und erfordern viel Fachwissen. Dies ist das Interessante an der Arbeit im EVK. Kein Tag ist wie der andere. Es kommen immer wieder neue Situationen und Anforderungen auf uns zu. Diese erfordern natürlich regelmäßige Fortbildungen. Fortbildungsmaßnahmen sind bei uns gerne gesehen und werden auch unterstützt. Ich selbst habe in 2017 meinen Fachwirt für Versicherungen und Finanzen und in 2020 meinen technischen Underwriter abgeschlossen.

Was sind Deine Highlights in fast 10 Jahren EVK?

Zu meinen Highlights zählen definitiv die Kollegen und die internen Ausflüge, Veranstaltungen und Feiern. Aber auch die großen Versicherungsschäden, die ich in der langen Zeit bearbeiten durfte / musste.

Welche Tipps würdest Du künftigen Bewerbern geben?

  1. Informiert euch vorab über den Beruf des Versicherungsmaklers.
  2. Seid ihr selbst und verstellt euch nicht.
  3. Seid offen und kontaktfreudig.

Und was geht beim Vorstellungsgespräch gar nicht?

Vorstellungsgespräch_Vollmer

  1. Unvorbereitet sein.
  2. Kaugummi kauen.
  3. ein lascher Händedruck.

Was möchtest Du zukünftigen Azubis mit auf den Weg geben?

Wie schon unter den Tipps erwähnt: seid ihr selbst und offen für neue Kontakte. Die Kollegen im EVK beißen nicht, sind alle sehr freundlich und unterstützen jeden. Einen Punkt möchte ich noch erwähnen. Das Versicherungsgewerbe scheint auf den ersten Blick vielleicht langweilig und kompliziert. Klar, wir arbeiten mit Bedingungen und Gesetzestexten. Das kann schon einmal etwas anstrengend sein. Aber durch die vielen unterschiedlichen Branchen, Kunden, Versicherungsprodukte, Versicherer und natürlich auch Schadenfälle wird es definitiv nie langweilig.

 

Auch für 2021 haben wir wieder einen Ausbildungsplatz zu vergeben.  Hier gibt es nähere Infos

Porträtbild Donjeta Aliaj

Die Autorin:

Donjeta Aliaj absolviert seit 2018 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen beim Enser Versicherungskontor. Im Blog betreut sie die Azubi Welt.

02938/9780-0, aliaj@evk-oberense.de