Schmuckbild CO²-Bilanz

CO²-Treibern den Kampf angesagt – EVK und seine CO²-Bilanz

veröffentlicht um 5:39 am 16. Mai 2021

Fürhungskräfte mit Plakaten bei KlimademoWer das EVK näher kennt, der weiß, dass uns Klima- und Umweltschutz sehr am Herzen liegen. Schon in den vergangenen Jahren haben wir deswegen einiges unternommen, um unseren CO²-Fußabdruck zu senken. Die Umstellung auf möglichst papierloses Arbeiten, die Einführung von JobRad-Leasing oder der Umstieg auf nachhaltige Werbemittel sind hier nur einige Beispiele. Damit wir aber CO²-Treiber künftig noch besser identifizieren, quantifizieren und entsprechende Maßnahmen zur Reduktion ableiten können, haben wir nun zum ersten Mal eine CO²-Bilanz erstellt. Diese Standortbilanz stellt die Summe aller direkten und indirekten Treibhausgas-Emissionen unseres Unternehmens dar.

CO²-Bilanz mit ecocockpit

CO²-Bilanz UrkundeDafür haben wir mithilfe von ecocockpit unsere Verbrauchswerte im vergangenen Jahr (01.01.2020 – 31.12.2020) ermittelt. Im Rahmen der CO²-Bilanzierung werden die direkten und indirekten Emissionen erfasst, die durch den Bezug von Energieträgern wie Strom, fossilen Brennstoffen oder auch Fernwärme entstehen, durch Fahrten mit den Dienstwagen sowie den privaten Autos der Mitarbeiter anfallen sowie durch den Verbrauch von Papier und Wasser sowie durch Müll verursacht werden. Insgesamt belief sich unsere Gesamtemission im Jahr 2020 auf ca. 35,7 t CO²e (CO²-Äquivalente).

Autofahrten als CO²-Treiber

EVK-Büro mit PV-AnlageMit Abstand größter Anteil an den Emissionen hatten die Fahrten mit den Firmenfahrzeugen sowie die Anfahrtswege der Mitarbeiter mit ihren Privatwagen. Der Anteil der direkten und indirekten Emissionen aufgrund des Bezugs von Energieträgern dagegen war vergleichsweise gering. Dies liegt daran, dass wir die Wärme für unser Büro per Fernwärme aus einer benachbarten Holzhackschnitzel-Anlage beziehen. Zudem verfügen wir über eine eigene PV-Anlage auf dem Dach des Büros mit ca. 15 kW. Der erzeugte Strom dient dem Eigenverbrauch und speist dabei unter anderem eine Ladesäule für Elektroautos. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf den ressourcenschonenden Umgang mit Materialien und Strom, achten auf Mülltrennung und Müllvermeidung und gehen sparsam mit Wasser um.

Umstieg auf E-Fahrzeuge

Schnellladesäule in OberenseZiel muss es nun sein, unseren CO²-Fußabdruck in den nächsten Jahren deutlich zu reduzieren. Ein erster Ansatzpunkt werden auf jeden Fall die Firmenfahrzeuge sein. Hier werden weitere Dienstwagen durch E-Fahrzeuge ersetzt. Auch einige Mitarbeiter spielen mit dem Gedanken, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen. Die Infrastruktur dafür ist am Büro auf jeden Fall vorhanden. Denn im April ist unsere neue Hochleistungsladestation in Betrieb gegangen. Zweiter Ansatzpunkt ist das Thema Home Office. Um die Fahrten der Mitarbeiter zum Büro zu reduzieren, wird auch nach Ende der Corona-Pandemie die Anzahl der Home-Office Tage erhöht. Fakt ist, es gibt auch im Kleinen genügend Ansatzpunkte, um noch nachhaltiger zu agieren. Unsere Bestrebungen könnt Ihr hier im Blog weiter verfolgen.

Porträtbild Jutta Krämer

Die Autorin:

Jutta Krämer ist beim Enser Versicherungskontor zuständig für das Marketing und die Pressearbeit. Die gelernte PR- und Online-Redakteurin arbeitet seit 2015 für das Enser Versicherungskontor.

02938/9780-70, kraemer@evk-oberense.de