Es ist ein Projekt mit beeindruckendem Ausmaß – in jeglicher Hinsicht: Der Bau der neuen Windenergieanlage, die unser Chef Christian Schlösser zusammen mit der Söbbeler OHG als Repowering-Maßnahme in Ense-Höingen realisiert hat. Das neue Windrad misst bis zur Rotorspitze 150 Meter; der gesamte Rotordurchmesser beträgt 138 Meter. Jedes Rotorblatt ist 69 Meter lang. Entsprechend mussten die Rotorblatt-Riesen mit einem nächtlichen Schwertransport angeliefert werden. Der Aufbau der Windenergieanlage erfolgte dann mit einem großen Spezialkran. Er besitzt eine Tragfähigkeit von 600 Tonnen und wird beim Aufbau bis zu einer Höhe von 100 bis 110 Meter aufgerichtet. Mit diesem Spezialkran wurde der Aufbau der WEA bis zu einer Nabenhöhe von 81 Metern erst möglich.
Das neue große Windrad ersetzt im Rahmen einer Repowering-Maßnahme nun zwei kleinere Anlagen, deren Abbau schon erfolgt ist. Die beiden ausgedienten Windenergieanlagen haben jeweils eine Höhe von 100 Metern und sind damit um einiges kleiner als das Nachfolge-Modell. Dieser Größenunterschied hat deutliche Auswirkungen auf die Leistungsstärke. Das neue Windrad wird ca. den viereinhalbfachen Ertrag erwirtschaften als die beiden alten Anlagen. Pro Meter zusätzlicher Höhe rechnet man nämlich mit einem Ertragsanstieg zwischen 0,8 und 1 Prozent – natürlich abhängig vom jeweiligen Standort. Und der ist in Ense am Haarstrang ausgezeichnet. Im Juli wurden nun alle Restarbeiten wie die Verlegung von Kabeln und der Anschluss abgeschlossen, so dass die Windenergieanlage am 14. Juli ihren Betrieb aufnehmen und Strom ins Netz einspeisen konnte. Im Video seht Ihr die Anlage in ihrer ganzen Pracht.
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Foto: Christoph Ernst
Video: Windfotos

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